Friedrich der Große sagte:

"Die große Kunst besteht nur darin, die Summen zu erheben, ohne die Staatsbürger zu bedrücken."

Bereits im alten Testament gibt es an verschiedenen Stellen die Regelung, dass der zehnte Teil eines Ertrages abgetreten wird.

 

Durch die ganze biblische Geschichte findet man immer wieder Anhaltspunkte auf diese Praxis.

 

Unsere Geschichte beginnt im 16. Jahrhundert!

Im Mittelalter gibt es in den Dörfern und Städten zumeist zwei große Bauwerke: die Kirche und - wenn vorhanden - die Burg oder das Schloss.

 

Die Abgabe des zehnten Teils erfolgt in Naturalien. Also werden entsprechend große Lagerhäuser benötigt. Die Größe der Zehntscheune lässt heute noch auf den damaligen Herrschaftsanspruch des Zehntherren vor Ort schließen.

 

Bis ins 19. Jahrhundert wird der zehnte Teil eingefordert. Das ist nur ein Grund, warum die Scheunen unterschiedlicher Architektur und Bauart sind.

 

Die Eickser Zehntscheune wurde im Jahr 2001 von uns umgebaut und "zweckentfremdet". Seither freuen wir uns jeden Tag, innerhalb dieser alten Mauern arbeiten und Sie bewirten zu dürfen!

Sie sind herzlich eingeladen, in unserem geschichtsträchtigen Haus zu verweilen!